Komplikationen bei Großkopfprothese

Mit gehäuft auftretenden Promlemen und Komplikationen nach der Implantation einer Durom Metasul LDH Großkopfprothese haben Patienten des Loretto Krankenhaus in Freiburg zu kämpfen. Obwohl hier bisher die meisten Fälle bekannt geworden sind, ist nicht auszuschließen, dass auch andere Kliniken, die im Moment noch zögern an die Öffentlichkeit zu gehen, betroffen sind.

Nach der Operation war alles in Ordnung. Die Schmerzen waren weg, die Beweglichkeit größtenteils wieder hergestellt und viel Lebensqualität war wieder gewonnen. Doch dann begannen die Probleme: Schmerzen in der Leiste, Einschränkungen beim Gehen, Sitzen und Liegen, Schwellungen im hinteren Hüftbereich, stechender Schmerz im Gelenk. Weder Nachuntersuchungen im Krankenhaus noch bei anderen Orthopäden, Röntgenbilder, CTs oder andere bildgebende Verfahren brachten Hinweise, geschweige denn Aufschlüsse. Heimtückisch und von außen unsichtbar vergiftete erhöhter Abrieb den Patienten. Erst die Häufung dieser Probleme bei Patienten des Lorettokranknehaus brachte Dr. Rütschi auf die richtige Spur. Und nach mehr als 150 Revisionsoperationen auch bei Patienten, bei denen nicht in jedem Fall Anzeichen von Osteolyse oder erhöhten Chrom-, Kobalt- oder Titanwerten im Blut festgestellt werden konnte, deutet vieles darauf hin, dass der durch die Durom Metasul LDH Hüftprothese verursachte erhöhte Metallabrieb zu den geschilderten Problemen führt.

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