Kategorie: Medienberichte

Beitrag des rbb Fernsehens: Kassen einigen sich mit Hüftendoprothesenhersteller DePuy auf vereinfachtes Regressverfahren

Erstmals haben alle gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland gemeinsam mit dem Hersteller von Hüftendoprothesensystemen DePuy eine Vereinbarung geschlossen, durch die die Kostenerstattung in Folge eines Produktrückrufes vereinfacht wird. Der Produktrückruf war nötig geworden, nachdem beobachtet worden war, dass bestimmte ASR-Hüftgelenksysteme von DePuy gehäuft zu Wechseloperationen geführt haben. DePuy nahm seine ASR-Hüftgelenke daraufhin vom Markt……weiterlesen

Beitrag des rbb Fernsehens: Risiko Hüftprothese – ein langer Leidensweg

Vor einem Jahr stellte die rbb PRAXIS Michaela M. aus Berlin vor. Sie hatte eine künstliche Hüfte der Firma DePuy bekommen, die ihr große Probleme machte. Vielen Patienten weltweit ist es ähnlich ergangen. Die Firma hatte die Prothese 2010 in Deutschland zurückgerufen. Michaela M. ließ sich inzwischen eine andere Hüftprothese einsetzen……weiterlesen

Filmbeitrag online anschauen

Beitrag des hr Fernsehens – Metall im Blut – Wenn Hüftprothesen krank machen

Das Einsetzen künstlicher Hüftgelenke ist seit Jahren eines der lukrativsten Geschäfte für deutsche Kliniken: 210.000 Ersatz-Prothesen wurden hierzulande allein in 2010 verbaut. Ein Standard-Eingriff, für den Krankenkassen rund 8.000 Euro bezahlen müssen. Das System ist dabei vorrangig auf Umsatz gepolt.
Qualitätssicherheit spielt nur eine untergeordnete Rolle. Das zeigt sich in diesen Tagen einmal mehr. Immer mehr Mediziner geben zu: Hüft-Prothesen, die großflächige Metall-auf-Metall-Lager aufweisen, sind in Verruf gekommen. Starker Metallabrieb soll Knochen und Gewebe schädigen. Die Folgen: Schmerzen, Allergien, Knochenmaterie stirbt ab, die Prothese lockert sich und muss vorzeitig gewechselt werden. Ironie des Schicksals: An der Austausch-OP verdienen die Kliniken erneut. Dabei war gerade der Prothesentyp aus Metall auf lange Haltbarkeit konstruiert.
PLANETOPIA hat Betroffene getroffen, die Opfer des Prothesen-Wahnsinns geworden sind und zeigt, worauf jeder Patient im Vorfeld einer Gelenk-OP achten sollte und wie Ärzte dem Verschleiß entgegnen wollen

Filmbeitrag online anschauen

Beitrag des rbb Fernsehens: Hüfte, Schrittmacher & Co. – Risiko Medizinprodukte

Gebrochene Hüftgelenke, fehlerhafte Brustimplantate, verstopfte Hirndruckventile, Herzschrittmacher mit Aussetzern. In regelmäßigen Abständen gibt es Meldungen in den Medien, die sich mit dem Risiko bei Medizinprodukten beschäftigen. Dann kehrt wieder Ruhe ein – bis zum nächsten Fall. Was sind die Ursachen? Das rbb Praxis-Feature will an verschiedenen Patientengeschichten aufzeigen, welche gesundheitlichen Folgen fehlerhafte Medizinprodukte haben können. Wie schwierig ……weiterlesen

Filmbeitrag online anschauen

Beitrag des ARD Fernsehens Plus – Minus: Gefährliche Implantate

Warum umfassende Kontrollen fehlen
Tausende Patienten sind betroffen: Sie haben ein gefährliches Medizinprodukt implantiert bekommen. Die Folge: Wirbelsäulenschrauben brechen, Prothesen zerstören Gewebe und Knochen. Die Betroffenen erleiden gesundheitliche Schäden. Wie kann so etwas passieren? Versagen die Kontrollen? Die Gesundheit vieler Patienten ist in Gefahr …. weiter

Metallabrieb bei DUROM-Metasul-LDH-Hüftprothese bestätigt

Nach einem Bericht von bfn.tv hat sich der Verdacht, dass die Durom-Metasul-LDH-Hüftprothese der Firma Zimmer erhöhten Metallabrieb produziert.

Lesen Sie mehr

BHR-Prothese (Birmingham Hip Resurfacing)

In der Ärzte-Zeitung vom 02.10.2012 berichtet Peter Leiner von einem Artikel im Journal of Bone and Joint Surgery von einer Auswertung der Birmingham Hip Kappenprothese bei Männern und Frauen. Er berichtet, dass diese Prothesenmodell für Frauern offensichtlich weniger geeignet ist wie für Männer. Lesen Sie hier mehr.

Hier finden Sie den englischsprachigen Artikel

Kommentar zu “Aus der Hüfte” – Artikel in der Süddeutschen vom 26.10.2012

Das Zulassungsverfahren für Medizinprodukte in Europa ist ein Scheinverfahren, das ausschließlich die Interessen der Hersteller berücksichtigt. Für den Patientenschutz ist es wertlos. Zu dieser Einschätzung kommt die “Süddeutsche Zeitung” auf der Titelseite ihrer Ausgabe vom 26.10.2012.

Weiterlesen »

Kommentar: Der Hüftskandal in Püttlingen, Saarland

Gegen zwei Ärzte des Püttlinger Krankenhauses wurden nun staatsanwaltliche Ermittlungen eingeleitet. Der Vorwurf: obwohl ihnen bereits seit längerem bekannt war, dass die Prothesen schadhaft waren, implantierten sie munter weiter. 1.300 Patienten sind nun allein am Knappschaftskrankenhaus betroffen. Ob bei diesem Skandal eine Rolle gespielt hat, dass der Chefarzt maßgeblich an der Entwicklung dieser Prothese mit gewirkt hatte? Und dass er vielleicht eine Art “Kopfgeld” pro eingesetzte Prothese vom Hersteller erhalten hat? Durchaus denkbar, bei der unverantwortlichen Praxis bei der Markteinführung von Medizinprodukten. Doch die Beweislage ist schwierig angesichts der fehlenden Bereitschaft zur offenen und ehrlichen Aussage bei den Profiteuren dieses Systems. Denn in Deutschland muss der geschädigte Patient auch noch beweisen, dass Ärzte, Hersteller oder Krankenhaus für seine Gesundheitsschädigung verantwortlich sind. Eine unhaltbare Situation, die dringend nach einer Beweislastumkehr schreit.

Mehr Informationen beim SR

Zimmer Schrottprothesen im SWR Fernsehen

Der SWR brachte in seiner Sendung “Landesschau” am 27.3.2012 um 18:00 Uhr einen Beitrag zum Freiburger Prothesenskandal. Es wird von einem neuen Gutachten gesprochen, das einen Materialfehler bei der Durom Hüftprothese der Firma Zimmer nachweisen soll. Laut SWR besteht nun neue Hoffnung für betroffene Patienten, mit Klagen gegen die Herstellerfirma Zimmer Erfolg zu haben.