Hier werden künftig Informationen speziell für DePuy Patienten zu finden sein.
Nachdem aus Presseveröffentlichungen und Anfragen an unseren Verein immer deutlicher wurde, dass es gewisse Gemeinsamkeiten bei den Problemen der Patienten mit einer Durom-Metasul-LDH-Hüftprothese und dem DePuy ASR™ XL-Hüftkopfsystem mit extra großen Metallköpfen gibt, werden wir hier die Informationen und Erfahrungen der DePuy Patienten sammeln.
Alle Patienten, die ein ASR™ XL-Hüftkopfsystem implantiert bekamen, werden gebeten, ihre Erfahrungen auf unserer Seite einszustellen und zu einem angeregten Meinungs- und Erfahrungsaustausch beizutragen.

40 Nachrichten zu “DePuy Patienten”
Hallo, auch ich bin von der DePuy-Rückrufaktion betroffen.
Bei mir wurde im Nov. 2005 ein ASR-System eingesetzt.
Eine erste Nachuntersuchung ergab inzwischen in meinem Blut einen Kobalt-Wert von 7,0 und einen Chrom-Wert von 5,2. Deshalb steht im Mai eine zweite Blutuntersuchung an. In den Veröffentlichungen von DePuy wird ein Kobalt-Wert von bis 7,0 für normal gehalten. In Laborverzeichnissen wird eine Kobaltwert von ca. 0,4 für normal gehalten. Sind also erhöhte Werte bei Prothesenträgern als normal anzusehen ? Falls ich mich gegen eine erneute OP entscheide, können diese Werte durch Medikamente auf normale Wert gebracht werden ?
Ich bin da sehr verunsichert und hoffe auf Info. Danke & Gruß
Mir wurde im Februar 2009 ein ASR-Hüftgelenk von DePuy eingesetzt und vor einiger Zeit wurden Chrom- und Kobalt-Werte um 12,6 festgestellt.
Wo bekomme ich mehr Informationen über Gesundheitsrisiken bei erhöhtem Gehalt von Kobald und Chrom im Blut?Wann ist es sinnvoll, sich erneut operieren zu lassen. Gibt es eine Selbsthilfegruppe in der Nähe des Saarlandes speziell für DePuy-Betroffene?
Weiß jemand Näheres über die Möglichkeiten einer Entgiftung?
Besten Dank.
Lieber Harald,
erhöhte Blutwerte bei Prothesenträgern sind üblich, jedoch nicht normal. Die Werte, die angegeben werden, sind vom Hersteller vorgegeben und werden leider als “normal” bezeichnet. Die unbedenkliche Menge Chrom und Cobalt ist 1,0. Demnach müsste alles, was darüber liegt, schädlich sein. Sollten die Werte bei der nächsten Untersuchung höher liegen als bisher, würde ich mit dem zuständigen Arzt über eine Revision sprechen.
Soviel ich weiß, ist eine medikamentöse Ausleitung der Schwermetalle möglich sehr langwierig. Sehr gute Informationen darüber findet man auf dieser Homepage bzw. Anfrage per Email:
http://www.naturheilpraxis-hollmann.de/
Grüsse vom Verein Durom Metasul…
Hallo Sylvia,
erhöhte Metallwerte im Blut sind nach Gelenksoperationen leider die Regel. Wir vom Verein versuchen, so gut wie möglich zu informieren. Natürlich auch darüber, wie man durch Ausleitungen die Metall-Ionen im Blut ausleiten kann. Allerdings können wir nur Hinweise geben, wo Sie Hilfe erhalten können.
Eine Selbsthilfegruppe für DePuy-Betroffene gibt es meines Wissens nach nicht. Der DUROM-Verein hat deshal beschlosen, auch DePuy Patienten als Mitglieder aufzunehmen und soweit möglich zu informieren.
Wann reoperiert werden soll, muss ein Arzt feststellen. Gründe für eine Untersuchung sind meist die gleichen Schmerzen, die vor der ersten Operation bereits aufgetreten sind. Zu hohe Schwermetallwerte im Blut sind so gut wie immer ein Hinweis, dass das Gelenk ursächlich ist.
Ich hoffe, etwas weiter geholfen zu haben. Andernfalls bitte auch hier kontaktieren: stabeles@online.de
Ich erhielt in 2005 eine ASR der Firma DE Puy.
Bei einer Nachuntersuchung wurden folgende Werte ermittelt.
Kobalt: 403 nmol/L (23,7 ng/L)
Chrom: 252 nmol/L (13,1 ng/L)
Wer kann mir zu diesen Werten “etwas” sagen.
Meine Mutter hat 2006 eine Depuy Hüftgelenksprothese erhalten und immer Probleme gehabt, von Anfang an.Bereits im Krankenhaus kam es zu einer Luxation. Sie lief 4 Jahre von Arzt zu Arzt. Letztes Jahr wurde die Hüfte komplett ausgetauscht, da der Schaft gesplittert war. Ich habe diese Woche durch das Fernsehen von dem Depuy Rückruf erfahren und meine Mutter informiert. Die Sekretärin des Chefarztes mauert, behauptet meine Mutter hätte die betroffene Prothese nicht, obwohl sie nicht in den Unterlagen nachgeschaut hat. Sie meinte, sie würden derzeit überrannt mit Anfragen. Meine Mutter hat in ihrem Ausweis gesehen, dass ihre Prothese von Depuy ist, aber die genaue Bezeichnung fehlt. Meine Frage ist nun, wie kann sie herauskriegen, welches Modell sie genau “eingbaut” bekommen hat. Im OP Bericht steht nichts. Hat sie nicht als Patient das Recht auf Auskunft? Bei der Krankenkasse anzurufen scheint nicht so gut zu sein, wie ich hier auf der Seite gelesen habe.
Sollte man sicherheitshalber einen Anwalt mir einschalten, der die Unterlagen anfordert?
Hallo,
so wie Sie Ihre Erfahrungen schildern, könnte ein Fachanwalt für Medizinrecht weiterhelfen. Eventuell finden Sie einen, der betroffene Patienten vertritt und somit über die Zusammenhänge bereits informiert ist.
Herzliche Grüße
Hanspeter Hauke
Vorsitzender Selbsthilfegruppe Durom-Metasul-LDH-Hüftprothese e.V.
Ich bin zwar Deutsche, verbringe aber sehr viel von meinem Leben in Indien. Dort wurde mir auch vor etwa 1,5 Jahren das Depuy ars Hueftgelenk eingesetzt.
Jetzt bin ich auf Heimaturlaub und moechte mich gerne mal in Deutschland auf die Chrom und Kobaltwerte testen lassen, denn das ist in Indien nur in Grosstaedten moeglich (und ich wohne auf dem Land)
Wo wird sowas ueberhaupt getestet? Ich wohne im Saarland.
Wo gibt es im Saarland Fachaerzte, die sich meine Huefte mal anschauen koennen?
Ich bin sehr froh und dankbar, dass es solche Foren wie eures gibt, da fuehlt man sich nicht so allein und freu mich auf eine Antwort.
Hallo,
muss das mal los werden. Ich bin 45 Jahre alt und mir wurde 2007 eine DePuy ASR implantiert. Ich hatte nach der OP noch Schmerzen u.a. durch eine Blockade des ISG. Mit viel Therapie und Sport (Osteopathie und Fitnessstudio auf eigene Kosten) bin ich jetzt seit ca. 1 Jahr wieder fast immer schmerzfrei und gut beweglich und ausdauernd. Jetzt kommt dieser Rückruf und die Untersuchungen – MRT, wo man nichts sieht, was alle eigentlich vorher schon wissen, nur ich nicht. Meine Werte
Chrom im Serum 54,8 n/ml
Coblat im EDT-Blut 101,0 ED µg/l
Mir sagen diese Werte natürlich nichts, aber ich würde gerne eine OP hinauszögern und warten, ob sich was lockert, besonders da es mir ja zur Zeit gut geht. Möchte aber natürlich keine gesundheitlichen Schäden riskieren. Würde gerne wissen, ob man durch alternative Methoden die Belastung reduzieren kann.
Der Chirurg rät zu einem Austausch.
Ich weiß nicht mehr was ich glauben/denken soll. Mein Hausarzt (Homöopath) meint, ich solle zu einem Umweltmediziner gehen. Doch wo findet man den Richtigen? Zahlt das die Krankenkasse? Kann mir da jemand einen Tipp geben?
Schon mal Danke, dass ich hier schreiben kann.
Hallo !
Bei mir in den Jahren 1995 und 1996 ASR -Prothesen implantiert.
Die Erste ist 2009 ausgetauscht worden , die Zweite noch vorhanden. Insoweit ist nun von De-puy ein Rückruf erfogt.
Ich habe keine Beschwerden, es wurden jedoch Chrom Werte von
6,6 ug/1 und Kobaldwerte von 5,00 Ug/1 festgestellt. Sind diese
Werte bedenklich und wo und wie kann eine Ausleitung der
Matellionen vorgenommen werden.
Ich habe das Gefühl, dass bei mir durch die erhöhten Werte
allg. gesundheitliche Schäden entstanden sind.
Mein Hausarzt rät mir daher zu einer Reoperation,der ich jedoch sehr kritisch gegenüber stehe.
Zu was können können Sie mir raten und wo finde ich
eine gute Klinik für diese Operation?
Kann Rechtsansprüche ( Scherzensgeld u. Schadenersastz) geltend machen? Gibt es in Bezug auf ASR bereits Klageverfahren
und wohin kann man sich da wenden ?
Leider gibt es insoweit noch keine Selbsthilfegruppe.
Gruß
Mechthild
14 september 2011
mir wurde am 20.april 2006 in der linken hüfte eine asr kappenprothese von der fa. depuy implantiert,habe seitdem ständig beschwerden -im linken oberschenkel-wie muskelkrämpfe,zudem quietscht das gelenk bei bestimmten bewegungen.im februar diesen jahres wurde ich von dem krankenhaus wo ich operiert wurde, über die rückruf-aktion informiert und um kontr0lle bzw untersuchung gebeten.dabei wurde festgestellt das sich flüssigkeit in den hüftgelenkweichteilen befindet .bei einer paralel laufenden untersuchung wurden beachtliche entzündungswerte in meinem blut-sowie wasser im herzbeutel festgestellt.über chrom- u. kobaldwerte habe ich keine ergebnisse.die frage ist jetzt: ob möglicherweise ein zuammenhang bestehen könnte bzw.ob es evtl patienten mit ähnlichen beschwerden gibt. kann man rechtsansprüche(schadenersatz u schmerzensgeld) geltend machen? gibt es evtl eine selbsthilfegruppe?
gruß
angelika
Hallo,
im Jahr 2006 wurde mir rechts eine Hüftprothese von DePuy implantiert. Seither gibt es immer wieder Probleme damit. Des öfteren ist das ISG blockiert. Mal kann ich gut laufen und dann ohne Grund keine 10 Minuten. Jetzt hat sich auch noch ein Knacken eingestellt. Aber laut Röngtenbildern und Szintigrafie ist alles in Ordnung.
Jetzt ist aufgrund der Rückrifaktion auch bei mir eine Blutuntersuchung gemacht worden. Das Ergebnis sind viel zu hohe Kobaltwerte.
Wie finde ich jetzt eine gute Klinik, die sich auf Wechseloperatinen spezialisiert hat. Und wie kann ich meine Ansprüche rechtlich geltend machen. Gibt es evtl. schon einen Rechtsanwalt der eine Sammelklage plant oder schon eingereicht hat.
Wäre über Infos sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Hillebrecht
Hallo,
ich habe schon mal hier geschrieben. Inzwischen war ich bei einem weiteren Arzt, der mir auch zur OP rät (wegen erhöhter Werte) – am besten noch in diesem Jahr. Zusätzlich knackt die Hüfte jetzt immer mehr, allerdings habe ich kaum Schmerzen und auch das MRT war unauffällig. Ich habe mich auch von einem Anwalt beraten lassen. Der rät zumindest zur Aussetzung der Verjährungsfrist (nach 3 Jahre!!) und zur Beweissicherung bei der OP. Danach hätte ich die Möglichkeit ein unabhängiges Gutachten (ca. 1500 €) machen zu lassen. Sollte der Gutachter dann Materialschäden feststellen, habe ich wohl die Möglichkeit Schadensersatz zu fordern. Allerdings ist es dann fraglich, ob sich die Firma auf eine außergerichtliche Lösung einlässt oder nicht. Wenn nicht stehe ich blöd da, denn ich habe keine Rechtsschutzversicherung und einen Prozess gegen eine so große Firma kann ich nicht finanzieren. Der Anwalt meint aber auch, wenn keine Beweissicherung gemacht wird, dann hat man später überhaupt keine Chance irgendwas zu tun. Allerdings ist das Geld für die Anwaltkosten und das Gutachten erstmal weg. Ich weiß wirklich nicht mehr, was ist wohl der richtige Weg? Zumal ich aufgrund des Zeitdrucks mit der OP, alles in kurzer Zeit entscheiden muss. Eigentlich möchte ich nur das Ding loswerden und dabei gut versorgt sein. Aber was ist bei Folgeschäden durch diesen ganzen Mist. Dann hab ich die A-Karte, weil Firmen die Gesundheit der Menschen völlig egal sind, Hauptsache sie verdienen daran.
Hat noch jemand in dieser Richtung was unternommen?
Mit freundlichen Grüßen
Sonja
Hallo, habe seit dem 04.05.10 auch eine ASR Prothese von der Fa. DePuy.
Von Anfang an habe ich gesagt, dass da irgend etwas nicht in Ordnung ist. Ausser dummen Sprüchen von meinem Orthopäden passierte nichts. Im Dezember 2010 bekam ich dann die Nachricht, das evtl. etwas nicht stimmen würde. Im Februar 2011 wurde mir Blut abgenommen, und die Hüfte wurde wieder geröngt. Angeblich war alles in Ordnung. Habe jetzt den Arzt gewechselt.Die alten Unterlagen aus dem Krankenhaus hatte ich angefordert. Siehe da, meine Blutwerte waren im Februar schon leicht erhöht, und jetzt beträgt mein Chromwert 27,6. Der Kobaltwert liegt noch nicht vor. Das Knochenzinti letzte Woche hat ergeben, das die Hüfte locker ist. Nächste Woche wird noch eine Beckenübersicht-Röntgenaufnahme gemacht. Ich kann nur sagen, man hat mich langsam aber sicher geschafft. Bin gesundheitlich und psychisch ein Wrack. Kann mir einer vielleicht schreiben, in welcher Klinik ich mich operieren lassen soll?
LG.
Hallo, habe im Febr.2007 eine ASR Prothese der Fa, Depuy. War super zufrieden.Seit Anfang des Jahres bekam ich leichte Probleme,eine Rö-Kontrolle war Ok. Irgendwann so ab Mai bemerkte ich das meine Beweglichkeit immer schlechter wurde und hinzu kommen Schmerzen in der Leiste und auch im und ums Gelenk. Meine Blutwerte sowie MRT sind ok! Dennoch sagen die Ärzte das es sich um einen erhöhten Abrieb handelt und ich müßte operiert werden ,aber vorher soll das Gelenk punktiert werden!,Die symptome wären eindeutig. Wer hat ähnliches erlebt und Info für mich? Lg Heike
ich habe schon mal hier geschrieben. Inzwischen war ich bei einem weiteren Arzt, der mir auch zur OP rät (wegen erhöhter Werte) – am besten noch in diesem Jahr. Zusätzlich knackt die Hüfte jetzt immer mehr, allerdings habe ich kaum Schmerzen und auch das MRT war unauffällig. Ich habe mich auch von einem Anwalt beraten lassen. Der rät zumindest zur Aussetzung der Verjährungsfrist (nach 3 Jahre!!) und zur Beweissicherung bei der OP. Danach hätte ich die Möglichkeit ein unabhängiges Gutachten (ca. 1500 €) machen zu lassen. Sollte der Gutachter dann Materialschäden feststellen, habe ich wohl die Möglichkeit Schadensersatz zu fordern. Allerdings ist es dann fraglich, ob sich die Firma auf eine außergerichtliche Lösung einlässt oder nicht. Wenn nicht stehe ich blöd da, denn ich habe keine Rechtsschutzversicherung und einen Prozess gegen eine so große Firma kann ich nicht finanzieren. Der Anwalt meint aber auch, wenn keine Beweissicherung gemacht wird, dann hat man später überhaupt keine Chance irgendwas zu tun. Allerdings ist das Geld für die Anwaltkosten und das Gutachten erstmal weg. Ich weiß wirklich nicht mehr, was ist wohl der richtige Weg? Zumal ich aufgrund des Zeitdrucks mit der OP, alles in kurzer Zeit entscheiden muss. Eigentlich möchte ich nur das Ding loswerden und dabei gut versorgt sein. Aber was ist bei Folgeschäden durch diesen ganzen Mist. Dann hab ich die A-Karte, weil Firmen die Gesundheit der Menschen völlig egal sind, Hauptsache sie verdienen daran.
Hat noch jemand in dieser Richtung was unternommen?
+1
Auch ich bin eine Betroffene der DePuy Teps. 2006 wurde meine rechte Hüfte und 2007 meine linke ausgetauscht. Mein Operateur hat mich im Dezember 2010 über den Rückruf informiert. Hatte nach mehrmaligen Anfragen keine Möglichkeit einen persönlichen Termin bei ihm zu bekommen. Habe in einer Hüfte immer Schmerzen. Nun habe ich mehrere andere Ärzte konsultiert. Nach den Bluttests bei DePuy in London (auf die Ergebnisse musste ich 3 bzw 4 Monate warten, habe ich mich nun mit einem anderen Orthopäden auf eine Revision geeinigt. Die Metallwerte sind zu hoch, habe selber noch einen Toxikologen aufgesucht, welcher es auch bestätigte.
Besonders unverständlich ist mir immer noch mit welcher Ignoranz ich von dem Operateur abgespeist wurde.
Nun habe ich, da der neue OP-Termin feststeht einen Rechtsanwalt mit der Vertretung beauftragt.
Diese Angst, die Schmerzen und die ständigen Untersuchungen machen
mich vollkommen fertig,
freundlich Grüsse
Meine Frau ist ebenfalls von der Rückrufaktion des DePuy ASR-Hüftsysthems betroffen.
Ihr wurde Anfang Oktober 2007 im EV. Kankenhaus Hagen-Haspe vom Chefarzt der Chirurgischen Klinik A, Herr Dr. med. Helmut Queckenstedt, an der rechten Hüfte eine Kappenendoprothese implantiert.
3 Wochen später erfolgte nach einer medialen Schenkelhalsfraktur in einer Revisionsoperation die Implantation eines Hüftprothesenschaftes.
Bei der Nachuntersuchung im August 2011 informierte man uns, dass im Blut meiner Frau eine erhöhte Metallionenkonzentration vorhanden ist (Chrom 11,4 ng/ml und Kobalt 18,0 µg/l).
Im Oktober 2011 wurde in der renommierten ENDO-Klinik in Hamburg eine Revisionsoperation durchgeführt.
Der nachfolgende Auszug aus dem Operationsbericht zeigt, wie “unproblematisch” Metallabrieb im Körper ist.
………. Lösen von Verwachsungen mit der darunter liegenden Vastus lateralis Fascie und Spalten der zum Teil verdickten generierten Maximusfasern. Es zeigt sich in der Trochanterregion – weitgehend nach distal und ventral im Bereich des Vastus lateralis intramuskulär, auch in Verbindung ins Gelenk – ausgeprägtes Granulom, gelb grün farbig, weitgehend bis in die Ischiasloge. Nun vorsichtige Präparation unter Schonung der Muskulatur sowie des Ischiasnervens, der während der gesamten Operation geschont wird. Das Granulomgewebe zeigt sich wie ein Pseudotumor mit Verbindung zum Gelenk. ……….
………. Es zeigen sich im Bereich des Konus des zementfreien Schaftes Abriebspuren sowie auch im Bereich des Adapters, Granulomgewebe mit metallotischem Gewebe im proximalen Bereich des zementfreien Schaftes. ……….
Aus heutiger Sicht war die Revisionsoperation in der ENDO-Klinik in Hamburg eine gute Entscheidung.
Im September 2012 wird sich meine Frau an der linken Hüfte ebenfalls eine neue Endoprothese implantieren lassen. Selbstverständlich in der ENDO-Klinik in Hamburg.
Benötige Hilfe – sind erhöhte Werte Kobalt (AAS) 10,2 und Chrom 12,0 bedenklich. Muss ich auch eine Reimplation deshalb durchführen lassen? Mir wurde im Dez 2005 eine DePuy Kappe und Pfanne implantiert. Die Röntgenbilder bei der Nachuntersuchung waren wohl in Ordnung, laut Aussage des OP-Arztes.
LG Hannelore Kraft aus Siegen
Betr.: Erhöhte Werte von Kobalt und Chrom
Sehr geehrte Frau Kraft,
eine erhöhte Metallionenkonzentration kann sehr gefährlich sein.
Siehe meine Information unter Karl-Heinz vom 1. Januar 2012.
Vom Rückruf der Firma DePuy sind auch Kappenendoprothesen betroffen.
Beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte http://www.bfarm.de finden Sie darüber diverse Informationen.
Vorgehensweise:
Auf der Startseite unter “Erweiterte Suche” “DePuy” eingeben.
Auf der Seite Expertensuche sind dann alle Rückrufe und Informationen von DePuy aufgelistet.
Für Sie sind folgende Suchergebnisse wichtig:
Seite 1, Pos. 3, Einstellungsdatum: 13.09.2010
Seite 1, Pos. 5, Einstellungsdatum: 18.11.2010
Seite 3, Pos. 13, Einstellungsdatum: 26.03.2010
In den Anlagen sind die betroffenen Produkte aufgeführt. Vergleichen Sie bitte die Nummern mit den Nummern in Ihrem Implantatepass.
Für eine korrekte Nachuntersuchung liegt ein Ablaufdiagramm und eine Empfehlung vor.
Bei der Nachuntersuchung waren die Röntgenbilder von meiner Frau ebenfalls in Ordnung.
Blut-, Röntgen-, Ultaschall- und Mars MRT-Untersuchungen sollten jedoch nur mit den geeigneten Geräten und den vorgeschriebenen Einstellungen von erfahrene Fachkräfte durchgeführt werden.
Wenn Sie bei den Ausführungen Ihres OP-Arztes unsicher sind, dann sollten Sie sich unbeding eine zweite Arztmeinung einholen.
Meine Frau hat sich beim zweiten mal in der renommierten ENDO-Klinik in Hamburg untersuchen lassen. Hier handelt es sich um eine Spezialklinik, in der jährlich ca. 3.000 Hüftendoprothesen implantiert werden. Etwa 25% davon sind Revisionsoperationen.
Informationen erhalten Sie unter http://www.endo.de
Sprechen Sie vorher mit Ihrer Krankenkasse. Die Fahr- und Untersuchungskosten werden auch bei gesetzlich Versicherten von der Krankenkasse übernommen, weil die anfallenden Kosten von der Firma Depuy zu erstatten sind.
Liebe Betroffene,
ich habe am 13.01.12 eine erfolgreiche Re-OP in der Endo-Klinik Hamburg erhalten und ich kann nur alles bestätigen, was auch meine Vorgänger geschrieben haben. Ich bin sehr dankbar, dass ich auf Grund dieser Seite und auch von anderen Betroffenen hörte, wie gut die Endo Klinik in Hamburg arbeitet. Ich bin z. Zt. noch in der Reha aber ich fühle mich sehr gut und bin einfach froh, diese Entscheidung getroffen zu haben.
Meine Kobalt und Chromwerte waren um über das 30 fache gestiegen, trotzdem hieß es in meiner Klinik die mich operiert hat, es ist alles in Ordnung. Die Zweitmeinung in der der Endo-Klinik war dann auch entscheidend diesen Schritt zu machen. Es hatten sich 2 Pseudotumore gebildet und der Knochen musste aufgebaut werden. Es war einfach fünf vor zwölf!!! Es ist immer wichtig, eine zweite Meinung einzuholen.
Herzliche Grüße
Johanna
Liebe Betroffene,
auch ich bin letztes Jahr von meinem Krankenhaus angeschrieben worden und habe mich diversen Untersuchungen unterzogen. Mein Blut wurde im Abstand von einem halben Jahr zweimal untersucht. Der letzte Wert bei Cobalt 14,0 µg/L und beim Chrom 7,9 µg/L. Das Knacken in meinem Hüftgelenk hat ständig zugenommen. Trotz allen hat sich das Krankenhaus in meiner westf. Heimatstadt mir geraten, noch keine Revisions-OP durchzuführen. Mir war nicht ganz wohl dabei und habe immer wieder auf dieser Seite nach Infos geschaut. Hier möchte ich KArl-Heinz für seinen offenen Bericht danken. Er hat bei mir die Zweifel, die ich immer noch hatte, wieder in den Vordergrund gerückt.
Daraufhin habe ich mit der Endo-Klinik einen Untersuchungstermin vereinbart. Montag war es soweit. Der Arzt konnte bei mir deutlich das Knacken vernehmen und hält es bedenklich. Die Blutwerte kommentierte er mit: Das ist eine 20-fache Erhöhung, das muss operiert werden.
Die Blutwerte regenerieren sich nach Aussagen des Arztes innerhalb von 2 Jahren von alleine.
Ich möchte hiermit allen noch Unentschlossenen aufzeigen, dass es hier völlig unterschiedliche Einschätzungen von Seiten der Ärzte gibt. Aber, es ist daher wichtig, sich noch eine zweite Meinung eines renommierten Arztes/Krankenhaus einzuholen.
Meine OP findet in 6 Wochen statt und dann hoffe ich, wieder ohne Schmerzen und Probleme laufen zu können.
Hallo,
auch meinem Mann wurde im August 2007 das ASR-Hüftsystem der Firma DePuy eingesetzt. Im Jahre 2008 bekam er ständig Schmerzen im rechten Bein. Es wurde taub und er konnte keine 300 Meter mehr laufen. Da er auch schon mehrere Bandscheibenvorfälle hatte gingen wir natürlich davon aus das es vielleicht wieder vom Rücken käme. Er ging in die Schmerztherapie. Er hat bis heute starke Schmerzmittel nehmen müssen um überhaupt den normalen Alltag zu bewältigen.Am 12.12.11 bekamen wir dann die Rückrufmitteilung über unsere Krankenkasse. Am meisten geschockt waren wir darüber, dass das Krankenhaus in dem mein Mann 2007 operiert worden ist schon im August 2010 informiert wurde und es nicht für wichtig hielt die betroffenen Patienten zu informieren obwohl DePuy darauf hinwies.
Am 29.12.11 wurde mein Mann dann in dem Krankenhaus untersucht. Es hieß nur:” Das Ding muss raus.” Auf eine Blutuntersuchung wollte man sogar verzichten. Auf unser Drängen hin wurden dann Mitte Januar Blutproben entnommen und nach England geschickt zur Auswertung. Ergebnisse liegen noch nicht vor. Am 31.01.12 wurde dann die Revisionsoperation durchgeführt. 3 Stunden OP und viel Blutverlust. Nun gehts am 27.02.12 in die ambulante Rhea und mittelfristig muss dann die linke Hüfte gemacht werden, da diese durch die Entlastung der rechten nun hinüber ist. Wir haben uns zur Klärung von Schmerzensgeld ect. einen Rechtsanwalt genommen, der auf Medizinrecht spezialisiert ist. Aber der psychische und seelische Schmerz bleibt und alles ist mit sehr viel Aufwand verbunden.
Wir wünschen allen Betroffenen alles Gute.
Hallo,
ich habe 2007 beidseits eine Hüft-TEP von DePuy erhalten. Leider weiß ich allerdings nicht genau, ob es eine, von den Zurückgerufenen ist. So langsam mach ich mir meine Gedanken. Ich hab gestern in dem KH angerufen, wo ich operiert worden bin. Man hat mich abgespeist, in dem man mir sagte, dass es sich nur um Kappen dreht. Auf der HP von DePuy ist nicht nicht nur von Kappen die Rede, sondern auch von Komplett-Systemen. Außerdem sagte man mir, dass ich dann schon vor drei Jahren ein Brief erhalten hätte und ich wäre eben nicht dabei.
Ich fühle mich irgendwie nicht richtig ernst genommen.
Können Sie mir heir weiterhelfen? Ach ja, ich komme aus Bremen!
Mit besten Wünschen….
Hallo,
weiß vielleicht jemand, ob diese Probleme auch bei Knieprothesen von DePuy entstehen können?
Ich habe seit 2003 eine Knieprothese von DePuy und nur Probleme damit.
Es klappert immer im Knie.Man sagte mir, das dies normal ist.
Nun habe ich von der Endoklinik Hamburg erfahren und habe dort im April einen Vorstellungstermin.
Vielleicht hat hier schon jemand mit Knieprothese von DePuy Erfahrung.
Vielen Dank und an alle beste Wünsche.
C.Blättermann
habe 2008 von dieser firma ein neues hüftgelenk bekommen bisher aber keine probleme muß aber jetzt an der anderen hüfte auch ein neues gelenk haben
Hallo!
Ich habe im Juni 2010 eine Hüftprothese Mc Minn bekommen. Diese ist nach genau 8 Wochen zerbrochen, ohne dass ein Sturz oder ähnliches vorlag. Eine Vollprothese wurde mit dann im August 2010 eingebaut.
Seit ca. 5 Monaten habe ich erhebliche Schmerzen. Ich habe daraufhin die Hüfte röntgen lassen, Ergebnis: alles in Ordnung. Da die Schmerzen haber immer heftiger wurden, bin ich bei den Ärzten die mich damal operiert haben, vorstellig geworden. Eine Ultraschall-Untersuchung ergab, dass sich in dem Gelenk eine größere Menge Flüssigkeit angesammelt haben soll. Dieses soll in den nächsten Tagen punktiert werden. Danach soll, falls die Probleme auf Abrieb bei der DePuy Prothese kommen, ein Austausch vorgenommen werden.
Was muss ich machen, dass ich später evtl. Ansprüche anmelden kann und ich keine Termin versäume?
Für eine Anwort wäre ich dankbar!
Mein Mann hat hat zwei Hüftprothesen bekommen. Nachdem wir,(durch die Presse),erfahren haben, dass durch diese Operationen bzw.Pothesen Schwermetalle an den Körper abgegeben werden, sind wir nunmehr sehr verunsichert.Nach Rücksprache mit dem operierenden Krankenhaus besteht für meinen Mann natürlich keine Gefahr, da er selbstverständlich über Probleme,nach der Operation, informiert worden wäre. Der Prothesenausweis sagt aus, dass es sich um Strykerprothesen handelt. Der Hausarzt kann nach seinen Aussagen einen Bluttest über Kobalt und Chrom nicht machen, da dieser keine Aussicht auf Erfolg hat, sondern vielmahr eine Biopsie der Knochen gemacht werden müsste, um solche Schädigungen festzustellen. Über eine Antwort oder Erfahrungsberichte würden wir uns sehr freuen, da uns langsam Zweifel kommen und wir wissen möchten, was nun wirklich geschehen ist. Dazu kommt, dass mein Mann seit mehren Jahren an Schmerzen( 62 Jahre) im ganzen Körper,leidet.
Über Meldungen, Erfahrungsberichte würden wir uns wirklih sehr freuen.
T.u.B.Draxler
Hallo.
2007 wurde mir in Köln der ASR Oberflächenersatz von DePuy eingesetzt. Juni 2011 habe ich erstmals erfahren vom Rückruf und stellte mich zur Blutuntersuchung vor. Bis zu diesem Zeitpunkt ging es mir mit dem Implantat super. Beweglich und ohne Schmerzen.
Einfach prima und ich war natürlich über den Rückruf sehr überrascht.Da ich wie man mir sagte nach 4 Wochen nichts hörte, dachte ich, mit den Blutwerten ist alles ok.
Ende Januar diesen Jahres bekam ich erneut eine Aufforderung zur Blutuntersuchung, da die Untersuchung vor 7 Monaten doch erhöhte Blutwerte gezeigt haben.Da bin ich erst mal aus allen Wolken gefallen, da ich keine Benachrichtigung bekommen habe.
Die Antwort des Krankenhauses war; Wir haben erst einmal alles gesammelt.
Meine erneute Blutuntersuchung ergab jetzt Cobalt 232 nmol/L
Cobalt 13,7 ug/L (ppb) , Chromium 244 nmol/L
Leider kann mir der Chirurg zu den Werten nicht sagen, wie bedenklich sie sind, daher habe ich am 4.4. einen Termin bei meinem Internisten.Die Sorge über Vergiftungen in meinem Körper machen mir mehr zu schaffen, als die Sorge über eine erneute OP
Ich bin natürlich auch sehr verunsichert was ich tun soll, weil es mir mit meinem Implantat als solches immer noch gut geht.
Können Sie mir über die Bedenklichkeit der Werte weiter helfen?
Mein Alter: 59 Jahre
Vielen Dank!
Im Dez. 2004 wurde mir (geb. 1946 / m) ein ASR-Hüftoberflächenersatz der Firma DePuy implantiert. 2008 musste erneut operiert werden, da der Hüftkopf unter der Kappe abgestorben war. Die Kappe wurde durch eine Langschaft Hüft-TEP mit Großkopf ersetzt, die “alte” Pfanne verblieb in ihrer Position. Beide Operationen sind in der Orthopädie der Uni-Klinik Köln unter Leitung des dortiges Chefarztes durchgeführt worden. Nach der dreiwöchigen Reha im Jahr 2008 begann das Gelenk zu quietschen. Die Geräusche treten regelmäßig unter Belastung auf, sind allerdings nach längerer Ruhephase nicht gezielt reproduzierbar. Darüber hinaus macht das Gelenk keine Probleme.
Im Zuge der Rückrufaktion der Firma DePuy (11/2010) für das mir implantierte ASR-Gelenk und der damit einhergehenden Untersuchungen wurden im Blut Cobalt-Konzentrationen von 71,3ug/L (ppb) sowie Chrom-Konzentrationen von 25,6 ug/L (ppb) festgestellt. Ebenfalls durchgeführte Röntgen- und Ultraschalluntersuchnungen waren unauffällig; keine Anzeichen von Lockerung oder Gewebeschädigungen. Ich schließe allerdings nicht aus, dass aufgrund der hohen Metallionenkonzentration im Blut mittelfristig eine Revisionsoperation erforderlich werden wird. Die hohen Blutwerte allein (ohne sonstige Komplikationen) sind für mich aber kein Grund für eine erneute OP.
Ich habe meinen Wohnsitz im Februar 2011 von Köln in den Raum Flensburg verlegt und lasse mich seitdem in einer Flensburger Klinik halbjährlich nachuntersuchen. Fall jemand aus Schleswig-Holstein ebenfalls betroffen sein sollte, wäre ich für eine Kontaktaufnahme zwecks Info-Austausches dankbar: mardojo@gmx.de
Sehr geehrter Herr Karl-Heinz!
Auch ich habe zwei Kappenimplantate der Fa. Depuy im ev. Krkh. Haspe von Dr. Queckenstedt einbauen lassen.
Ich bin gerade auch dabei, nachdem mir beide Impolantate wegen einer Infektion ausgebaut werden mussten mich auf eine Revisionsoperation in der ENDO-Klinik vorzubereiten.
Würde gerne auf Grund der örtlichen Nähe Kontakt zu Ihnen aufnehmen.
Auch mir wurde 2008 eine Hüftprothese von DePuy eingebaut. Meine Blutwerte wurden immer schlechter und die Schmerzen in der Leiste und Gelenk immer schlimmer. Im August 2009 schickte mich meine Ärztin dann zur Darmspiegelung ins Krankenhaus, ich mußte sofort dableiben und wurde an Darmkrebs operiert.
Da die Schmerzen der Hüfte immer schlimmer wurden habe ich 2011. auf Eigeninitiative diese in einem Krankenhaus, Fabricius-Klinik, Remscheid, entfernen lassen.- Heute geht es mir wieder gut. Ich habe ebenfalls die Presse eingeschaltet und hoffe dass auf diesem Weg endlich etwas getan wird.
Hallo Frau Pütz, würde gern mit Ihnen telefonieren. Mein Eintrag steht unmittelbar nach Ihrem. Wenn sie einverstanden sind, teilen sie mir doch einfach Ihre Telefonnummer mit: mardojo@gmx.de. Schöne Grüße von der Ostsee und frohe Ostern. R. Mardojo
Habe hier gelesen, dass vereinzelt Prothesen ausgetauscht worden sind. Wäre für Informationen hinsicht der Kostenübernahme durch DePuy dankbar. Der Ansprechpartner für die finanzielle Regelung in Deutschland ist “Broadspire, by Crawford & Company” mit Sitz in Düsseldorf. Von dort habe ich erfahren, dass ggf. lediglich die “einfachen” Kosten erstattet werden würden. Würde bedeuten, dass Patienten, die privat operiert worden sind und auch eine eventuelle Wechseloperation als Privatpatient durchführen lassen möchten, einem Teil der Kosten selbst zu tragen hätten; was nicht sein kann. Gibt es hier Erfahrungen? Oder sind die Kosten für Wechseloperationen / Reha von den jeweiligen Krankenkassen übernommen worden? Wäre nett, wenn sich jemand zu diesem Thema äußern würde. Gerne auch an meine Mail-Adresse: mardojo@gmx.de. Vielen Dank und schöne Ostern.
Ich würde gerne Kontakt mit den Betroffenen der DePuy Hüfte aufnehmen, möglichst in Nordrhein-Westfalen.
Meine Tel.-Nr. 0202-473299
Handy-Nr. 015116609965
Ich melde mich an dieser Stelle, weil ich aus eigener Erfahrung einiges berichten und zu einigen Fragen etwas beitragen kann.
Im Juli 2008 habe ich in Köln einen ASR-Oberflächenersatz (Hüftkappe)der Fa. DePuy erhalten. Mir ging es bis zum Sommer 2011 sehr gut. Dann traten Muskelschmerzen auf, zunächst im Oberschenkel, später auch im Rücken- und Hüftbereich, die stark zunahmen. Seit Dezember 2011 konnte ich mit dem Bein der operierten Seite nicht mehr auftreten und nur noch an Gehhilfen laufen. Das Problem war, dass tzotz umfassender Untersuchungen lange Zeit die Ursache nicht genau festgestellt werden konnte. Röntgen- und MRT-Bilder ergaben keinen Befund. Lediglich durch Szintigramm und Pet-CT zeigten sich Anreicherungen im Bereich der Hüfte. Ich habe mich dann zu einer Revisions-OP entschlossen. Die Diagnose hat sich erst während der Operation ergeben. Erst hier wurde festgestellt, dass sich die Hüftkappe auf dem abgestorbenen Hüftkopf gelockert hatte und ganz leicht abgezogen werden konnte. Nun zu einigen bereits im Forum angesprochenen Einzelaspekten:
Zunächst möchte ich erwähnen, dass mir einige Fälle bekannt sind, die auch vor etwa 4 Jahren operiert wurden und bei denen sich bislang weder Beschwerden noch erhöhte Blutwerte ergeben haben.
Klinik-Auswahl:
Ich habe die Revisions-OP bewußt in der Endo-Klinik Hamburg vornehmen lassen, weil dort wohl bundesweit die meisten Erfahrungen mit Wiederholungs-OP gemacht wurden. Außerdem weist der TK-Klinikführer für diese Klinik die größte Patientenzufriedenheit mit dem Operationsergebnis aus. Was die positiven Erfahrungen von Karl-Heinz und Johanna Holze angeht, kann ich diesen nur zustimmen.
Fachanwaltliche Beratung:
Meines Wissens vertritt der Berliner Anwalt Heynemann mittlerweile über 80 DePuy-Geschädigte. Ob schon Schadensersatz- oder Schmerzensgeldansprüche realisiert werden konnten, ist mir nicht bekannt, ich glaube aber nicht.
Beweissicherung:
Die Endo-Klinik hat im Operations- und Entlassungsbericht eindeutige Aussagen darüber gemacht, was während der Operation vorgefunden wurde und welche Maßnahmen deshalb erforderlich waren.
Kostenübernahme durch DePuy:
In der Patienteninformation der Fa. DePuy ist die Fa. Brodspire … aus Düsseldorf als Ansprechpartner genannt. Ich habe mir dort eine Patienten-Nr. geben lassen und Fahrtkostenansprüche geltend gamacht, die inzwischen (nach längerer Prüfung und nach Erinnerung)zu einer Erstattung geführt haben.
Bei der ersten Kontaktaufnahme wollte man mich mit Hinweis auf mögliche Abrechnungsprobleme davon abbringen, die Revisoions-OP in der Endo-Klinik vornehmen zu lassen. Probleme haben sich allerdings nicht ergeben, da die Kosten zunächst von den Krankenkassen übernommmen werden.
Für eine Vertiefung einzelner Fragen bin ich erreichbar unter meiner E-Mail-Anschrift info.50@web.de.
Hallo zusammen,
Ich bin 1971 geboren , und habe mir im Oktober 2008 in Hagen Haspe eine solche Kappenprotese nach eigentlich reichlicher überlegung und in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt (nicht Dr. Queckenstedt) und einer mehrjährigen schmerzhaften Vorgeschichte einbauen lassen. P.S. Ich habe nichts gegen die Ärzte in diesem Krankenhaus einzuwenden.
Anfangs lief es ganz gut (Schmerzfrei) außer das das Ding beim Lastwechsel oder Entlastung knackt und klockert, bergaufgehen war auch nicht mehr so gut und der Oberschenkel vorn schmertzt dauernt.
O.k. damit kann mann leben dachte ich noch so bei mir und bekamm am 12.05.2011 Post vom Krankenhaus Rückückrufaktion De Puy Hüften bitte melden sie sich umgehend um einen Termin zu vereinbaren.
Dieses habe ich auch gemacht sogar persönlich bin ich dem Pferd auf der Schreibstube zu Leibe gerückt leider ohne Erfolg,grundsätzlich hat es immer geheißen wir melden uns bei Ihnen.
Nun ergab es sich das mein Vater am 31.01.2012 einen Termin Zwecks Einbau einer neuen Hüfte in diesem Krankenhaus hatte und da bin ich mal mitgefahren. Nachdem er untersucht war habe ich dem Arzt noch von meinen bemühungen erzählt einen Termin zu bekommen und dieser meinte gleich das er es nicht verstehen könne ,hat mich dann auch gleich untersucht (Röntgen,Blut etc.)seine Begleitung,das Aufnahme- personal wollte es ihm merfach ausreden doch er hat darauf bestanden (schapou).
Nun habe ich schon mehrfach den Befund angefordert (auch per imail).
Heute teilte die Assistäntin meines Hausarztes mir mit ,(habe sie darum gebeten) das Sie im Krankenhaus mal nach harkt , Laut Aussage des Krankenhauses gibt es,- da es sich um eine Nachuntersuchung handelt- KEINEN Bericht!! Hallo ?
Leute ich brauche Hilfe mir geht es körperlich (und warscheinlich auch geistig)echt nicht gut.
Meine Oma hat mal gesagt (Gott habe sie seelig) Junge was ich morgens nicht schaffe , damit brauche ich nachmitags nicht mehr anzufangen!
Und genau so geht es mir momentan.
Gruß Christian
Hallo Christian,
Sie sollten den Arzt, der Sie untersucht hat, persönlich ansprechen. Er ist Ihnen ja bekannt. Darüber hinaus rate ich Ihnen, sich unter folgendem Link (Leitfaden für Patienten), grundsätzlich zu informieren:
http://www.depuy.com/austriagerpatient#tabs-2
Es ist sicher auch für Sie sinnvoll, mit DePuy Kontakt aufzunehmen und sich eine Patientennummer ausstellen zu lassen, unter der Sie dann Kosten, die Ihnen durch Arztbesuche, eventuelle Krankenhausaufenthalte etc. entstehen, geltend machen können. Der Ansprechpartner für die finanzielle Regelung in Deutschland ist “Broadspire, by Crawford & Company” Werdener Str. 4, 40227 Düsseldorf. Die Telefonnummer finden Sie unter dem o.a. Link. Ich wünsche Ihnen alles Gute.
Betr.: Pos. 37, Christian 1971 am 10. April 2012
Hallo Christian,
warum lassen Sie sich eine derartige Behandlung überhaupt bieten? Auch meine Frau fühlte sich im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe, Chirurgische Klinik A, Chefarzt Dr. med. Helmut Queckenstedt, nicht mehr gut aufgehoben. Sie wechselte zur renomierten ENDO-Klinik nach Hamburg.
Infos erhalten Sie im Internet:
- http://www.endo.de
- http://www.klinikbewertungen.de
Vorgehensweise:
Schildern Sie den Vorgang Ihrer Krankenkasse und fordern Sie eine zweite Arztmeinung. Die Fahrt- und Untersuchungskosten werden auch bei gesetzlich Versicherten von der Krankenkasse übernommen, weil die anfallenden Kosten von der Firma DePuy zu erstatten sind.
Wenn Sie in Hamburg übernachten wollen, dann bietet sich das Zleep Hotel Hamburg City an. Es befindet sich direkt neben der ENDO-Klinik. Patienten und Angehörigen von Patienten der ENDO-Klinik bekommen dort Sonderkonditionen.
Infos erhalten Sie im Internet:
- http://www.zleephotels.com/de
Für die Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute. In der ENDO-Klinik sind Sie bestens aufgehoben.
Hallo zusammen,
habe letzte Woche meine Krankenkasse über das Verhalten des Krankenhauses informiert ( Morgens ).
Schon nachmittags hatte ich eine imail vom behandelnden Arzt:
Blutwerte O.K. Röntgen unauffällig.
Soweit in ordnung aber wo kommen nun die Beschwerden her Stechen und Druck in Leiste,Unterbauch,vorderer Oberschenkel und Rücken?
P.S. eine Schadensnummer habe ich schon seit Mai 2011,habe ich kurz nach erhalt des Briefes angefordert.
Mein Problem ist das ich nicht viel Zeit zur verfügung habe da ich vollschichtig arbeiten gehe und das in einem Beruf den ich laut Aussage von mehreren Amtzärzten gar nicht mehr ausüben darf.
(Werkzeugmacher/Maschineneinrichter)
Das hat mir vorab auch niemand mitgeteilt.
Ich bin also ernsthaft am überlegen sowohl Hersteller als auch das Krankenhaus zu verklagen.
Hat schon jemand Erfarungen diesbezüglich gesammelt?
Gruß Christian