Kategorie: Patienteninformationen
Es gibt weltweit nur wenige Anbieter von künstlichen Hüftgelenken, Konkurrenz gibt es somit nicht wirklich. Damit entfällt auch eine effektive Kontrolle im Interesse der Patienten.
Der Geschäftsbericht der Firma Zimmer (Stand: 31.12.2009) bietet vor allem auf S. 62 unter Punkt 17 für Patienten mit einer fehlerhaften Hüftprothese interessante Informationen.
Die Entscheidung für oder gegen eine Revisionsoperation bei implantierter Durom-Metasul-LDH-Großkopfprothese ist sehr schwierig. Denn es gibt Fälle, bei denen es keinerlei Hinweise auf gesundheiltiche Probleme gibt:
Zur Diskussion:
Deutschland braucht endlich ein nationales Endoprothesenregister…..mehr
Deutsches Institut für Medizinische Information und Dokumentation… mehr
In Deutschland werden jährlich Hunderttausende Herzschrittmacher, künstliche Gelenke und andere Medizinprodukte implantiert….mehr
Aktuelle Informationen: Forum Deutsches Endoprothesenregister
Bereits bestehende Zentrale Endoprothesenregister weltweit:
Europa: European Arthroplasty Register
Schweden: the Swedish Hip Arthroplasty Register
Das Ziel des zentralen Endoprthesenregisters in Schweden ist die Dokumentation der Heilungsprozesse nach eine Hüft-TEP Operation. Durch die Daten sollen Operationsrisiken identifiziert werden in Bezug auf Patienten, OP-Techniken und verwendeten Prothesenmodellen. Die Erkenntnisse geben wichtige Hinweise auf Probleme und sind Grundlage für die kontinuierliche verbesserung der Prothesen und OP-Techniken.
Großbritannien: the National Joint Registry (NJR)
The National Joint Registry (NJR) wurde eingerichtet vom Department of Health and Welsh Assembly Government, um Informationen und Daten über alle Hüft-, Knie- und Knöchel Prothesen Operationen zu sammeln. Ziel ist es, auf grund der zentral erfassten Daten die Zuverlässigkeit der verwendeten Prothesen festzustellen und Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen.
Neuseeland: National Joint Register
The National Joint Register wurde von der New Zealand Orthopeadic Association eingerichtet, um Daten über Hüft- und Knie-Endoprothesen-Operationen zu sammeln und auszuwerten.
Australien: The National Joint Replacement Registry
Ziel des Registry ist es, Qualitätsstandards bei Hüft- und Knieoperationen festzulegen, Operationstechniken zu verbessern und zu gewährleisten indem Daten über erfolgte Operatoinen gesammelt, bewertet und analysiert werden. The principal measure of outcome is revision surgery. Grundlage sind dabei die individuellen patientendaten, die verwendeten Porthesenmodelle und die Operationtechniken der Chirurgen und Orthopäden.
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen und Aktualisierungen aus dem Bereich Medizinprodukte….mehr
Schweizerisches Heilmittelinstitut
Wir sind die Schweizerische Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Heilmittel. Wir erfüllen unseren gesetzlichen Auftrag und arbeiten national und international mit Partnerbehörden zusammen….mehr
U.S. Food and Drug Administration (FDA)
This section includes the most significant product actions over the last five years based on the extent of distribution and the degree of health risk….mehr
Ärger mit Kunstgelenken: Patienten verunsichert
Künstliche Gelenke (Endoprothesen) sollen 12 bis 15 Jahre halten, bevor sie ausgetauscht werden müssen. Doch nun häuften sich an einer Freiburger Klinik Probleme…. mehr
Mit Kunsthüfte zum Marathon
Der Einbau von Hüftprothesen ist dank eines neuen Abrechnungssystems für die Kliniken lukrativer geworden. Seither wird die Operation in Deutschland aggressiv beworben…mehr
WINEG-Studie zeigt: Viele künstliche Gelenke halten nicht, was sie versprechen
15 bis 25 Jahre sollte ein künstliches Hüftgelenk eigentlich seinen Dienst tun – das sagen die Hersteller. Ob die Prothesen halten, was sie versprechen …mehr
Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik schreibt Preis aus
Die Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik (AE) hat für innovative wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Endoprothetik den AE-Preis 2009 ausgeschrieben….mehr
Fehlerursachen bei der Implantation von Hüftendoprothesen
Statement von PD Frau Dr. Renée Fuhrmann, Klinik für Orthopädie am Waldkrankenhaus “Rudolf Elle” in Eisenberg/Thüringen, zur Pressekonferenz der Bundesärztekammer am 11. Juni 2009 in Berlin….mehr
Pfusch an der Hüfte
Hüftprothesen wurden in den letzten Jahren stark weiterentwickelt, um die bestehende Knochensubstanz zu schonen. Auch die Operation selbst soll unkomplizierter verlaufen, weil durch den minimal invasiven Eingriff….mehr
Immer mehr gebrochene Hüften wegen Materialfehlern
Ein plötzlicher, stechender Schmerz setzt die Betroffenen außer Gefecht. Weil mehrere Hersteller künstlicher Hüftgelenke schadhafte Implantate….mehr
Schlottern im Gelenk
Mehr als eine Million Implantate werden jedes Jahr eingesetzt – weil ein Register fehlt, fallen Mängel zu selten auf, Hüftgelenks-Prothesen brechen….mehr
Abschlussbericht nach den kritischen Vorgängen im Endoprothetik-Bereich des St. Hedwig Krankenhauses
47 Patienten haben zwischen Mai 2006 und März 2007 im St. Hedwig Krankenhaus in der Großen Hamburger Straße in Berlin….mehr
Berliner Prothesenskandal weitet sich aus
Neben 47 fehlerhaften Kniegelenksprothesen sind am Berliner St.-Hedwig-Krankenhaus offenbar auch mangelhafte Hüft-Implantate eingesetzt worden….mehr
Revisionen in Deutschland
Rund 20.000 Hüft- und 8.500 Knieimplantate wurden im Jahr 2006 ausgetauscht. Auf rund acht neu eingesetzte Hüftgelenke kommt derzeit eine Wechseloperation….mehr

Neueste Kommentare